Die Hymne:

Zum 10-jährigen getextet und gesungen 

von Frank & Hermann - TAKE TWO

 

10 Jahre MAZinger.mp3
MP3-Audiodatei [5.7 MB]

 

Der Wirt:

Matthias Schelzig

40 Jahre in der Gastronomie

1981 - 2021

 

Ein 14-tägiges Praktikum 1980 im Waldhotel Schäferberg

sollte mir den Weg in meine berufliche Zukunft weisen - Die Gastronomie.

 

Doch auf Grund meiner gerade 16 Lenze hatte mich erst einmal niemand haben wollen (JArbSchG).
Aus drei angebotenen Stellen des Arbeitsamtes konnte ich wählen(!) und startete am 01.08.1981

eine Ausbildung im Restaurant Luisenhöhe, direkt am Vogelpark in Walsrode.


Doch das erste Mal weg von zuhause - das Heimweh war zu groß. Im Februar 1982 schmiss ich hin.


Während der Suche nach einer Ausbildungsstelle bediente ich im Dörnberghaus am Hohen Dörnberg, 
bis ich durch Vitamin B endlich einen Ausbildungsvertrag im Hotel Gude unterzeichnen konnte: 


Gude-Stammgast Wolfgang Kerner (Musikstudio Kerner am Stern, Chef meines Bruders) 
hatte seine Beziehungen spielen lassen (“Horst, ich hab da einen...“).


Nach erfolgreicher Ausbildung heuerte ich 1985 kurz beim Edel-Italiener San Marco, Friedrichsplatz an,
folgte dann aber dem Ruf vom LeitnerHans, der während meiner Ausbildung im Gude den Sauna-

und Fitnessbereich betrieben und nun im Kellergewölbe des ehemaligen Alt-Nürnberg in der

Unteren Königstraße das Gold Dach‘l, ein österreichisches Spezialitätenlokal eröffnet hatte. 


Wie viele gastronomische Quereinsteiger fiel er mit dem Projekt auf die Nase

und ich fand mich plötzlich auf der Straße wieder... 


Zufällig traf ich auf Weggefährten meiner Ausbildung,

die ebenfalls bei Horst und Hella Gude in Hotel und Küche gelernt hatten:

Die Juniorchefs des Altes Forsthaus in Holzhausen am Reinhardswald

waren auf der Suche nach Verstärkung.


Von Mai '86 bis Juni '97 verstärkte ich,

(mein damaliger Seniorchef war bis heute nicht hier - was sind auch schon 11 Jahre Betriebszugehörigkeit...)

bis mich der Wunsch nach Selbstständigkeit vorantrieb

und ich im Oktober 1997 das Uhrtürmchen in Harleshausen

als Bierspezialitätenlokal mit einfacher Küche (“bierbegleitende Speisen“) übernahm. 


Der Anfang gestaltete sich sehr kompliziert;

ich stammte ja nicht aus dem Dorf, wie sich Harleshausen auch heute noch gerne selber nennt,

das Konzept einer einfachen Bierkneipe schien überholt

und das gemütliche Lokal hatte nach außen hin mehr Kratzer aufzuweisen, als ich vermutet hatte.

 

Man gestand mir im Dorftratsch höchstens ein halbes Jahr zu.

Mit meinem erlernten Fachwissen und viel Energie war ich mir - wenn auch blauäugig - sicher,

das Uhrtürmchen in der Gastro-Landschaft etablieren zu können.


Der Rest ist bekannt:

Aus dem halben Jahr sind mittlerweile 24 geworden, in der ich mit meiner Frau Sandra

und zehn fleißigen Mitarbeitern das Uhrtürmchen betreibe,

in dieser Zeit viele Gäste habe kommen, leider auch schon einige gehen sehen müssen.


Die Küche wurde nach und nach mit regionalen Speisen und Steakspezialitäten 
ausschließlich von argentinischen Rindern, natürlich aufgewachsen in den Weiten der Pampa, ergänzt.

 

Und zu diesem Speisenangebot passt am besten, nach wie vor,

eines unserer sechs gepflegt und frisch gezapften Biere vom Fass.


So präsentiert sich das Uhrtürmchen als eine Art von Gastronomie,

die etwas in die Jahre gekommen zu sein scheint,
aber an Reiz bis heute nichts verloren hat:


Einer Mischung aus klassischer Wirtshaus-Tradition und gemütlichem Speiselokal.

 

                                                              Jezz weisste bescheid...

 

„Wer aufhört besser sein zu wollen hört auf gut zu sein.“ 
 (Des Wirtes Glückskeks-Inhalt anno 1998 in einem China-Restaurant).

 

Die Familie Wirtshaus:

 

Der Herr "MAZinger":

 

Matthias Schelzig

 

Telefon: 0561 65562

E-Mail: wirtshaus@uhrtuermchen-kassel.de

 

Die "Frau Wirtshaus":

 

Sandra Schelzig

 

Telefon: 0561 65562

E-Mail: meine_schwester@gmx.net

 

MIT PFARRER DOHM AUFSCHALKE

 

Auf Schalke: Matthias und Sandra Schelzig zu Gast in der Arena in Gelsenkirchen.

Die nachgeholte Hochzeit

 

Wie die Schelzigs

in die Kapelle AufSchalke kamen

   

                     HNA, 22.09.2005 von Florian Hagemann

 

Kassel. Wie das so ist bei Männern: 

Meistens lieben sie nicht nur ihre Frau,

sondern auch den Fußball.

 

Wie Matthias Schelzig. Schalke-Fan ist er, seit er denken kann.

Weil ihm der Name so gut gefiel und das Königsblau, das Schalke umgibt.

Er machte die Tiefen mit und die Höhen. Zweite Liga, 

kurz vor dem Abstieg in die fußballerische Bedeutungslosigkeit.

Gewinn des Uefa-Cups. Mailand. Elfmeterschießen. Marc Wilmots. Tor.

Die Schalke-Fans auf Wolke sieben in einem königsblauen Himmel.

Und mittendrin: Matthias Schelzig.

Matthias Schelzig kommt aus Harleshausen, betreibt dort das Uhrtürmchen, eine Gaststätte.

Jedes Schalke-Spiel wird über Großbildleinwand übertragen in jenem Raum, 

den Schalke-Bilder schmücken.

Matthias Schelzig, 40 Jahre alt, ist seit 15 Jahren Mitglied bei S04 - da kommt einiges zusammen.

Nicht selten fährt Matthias Schelzig nach Gelsenkirchen und schaut sich die Spiele

seiner Mannschaft vor Ort an.

Vor etwas mehr als drei Jahren - es war das Spiel am 4. Mai 2002 gegen Wolfsburg -

stand neben Matthias Schelzig eine blonde Frau in der Arena. 

Er kannte sie bereits, aber so gut wie an diesem Tag hatten sie sich noch nie unterhalten.

Sandra und er - das passte wie Schalke und Königsblau. So beschlossen die Beiden zu heiraten.

Nicht irgendwo - Auf Schalke sollte es sein. Denn Auf Schalke ist nicht nur eine Fußball-Arena,

Auf Schalke ist mehr. Für manche ist es ein Tempel.

Es passt, dass Papst Johannes Paul II. sogar Ehrenmitglied des Vereins war.

Auf Schalke, unter der Arena, gibt es eine Kapelle, in der Verliebte heiraten können.

Dort also sollte es sein.
Matthias und Sandra schrieben Pfarrer Jochen Dohm eine Mail. Sie hörten nichts.

Sie schrieben noch eine Mail. Und hörten nichts. Sie heirateten am 15. November 2004 in Kassel.

Und bekamen sechs Wochen später schliesslich doch eine Mail. Pfarrer Jochen Dohm meldete sich:

"Auf Gottes Erden kommt alles ans Licht, so auch Ihre E-Mail.
Wenn das mit dem Heiraten noch aktuell ist, melden Sie sich bitte bei mir."
Die Mail der Schelzigs war zwischenzeitlich verschütt gegangen.

Heiraten Auf Schalke war nicht mehr, aber der Pfarrer lud Matthias únd Sandra trotzdem ein

nach Schalke, in die Kapelle, zum Spiel. Am 18. September 2005 gegen Hertha BSC Berlin.

Sie beteten gemeinsam in der Kapelle, durften in die Katakomben der Arena.

"Ein unvergessliches Erlebnis", berichtet Matthias Schelzig.

"Nicht mehr zu toppen." Fast wie eine nachgeholte Hochzeit.


Auf dass die Liebe ewig hält - wie die zum Fußball und zu Schalke 04.

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